Blue Fire – Angespielt: Wie spielt es sich?

Kaum die Idee in den Raum geworfen, schon in die Tat umgesetzt! Ich habe Blue Fire sowohl für den PC, als auch die Nintendo Switch erhalten (vielen herzlichen Dank auf diesem Wege an die ROBI Studios und an den Publisher Graffiti Games) und mich gleich einmal dran gesetzt, um es auszuprobieren.

PC- oder Switch-Version?

Was soll ich sagen – bisher bin ich ziemlich zufrieden. Ich habe auf beiden Systemen gleich weit gespielt, um einen Vergleich zu erstellen, dieser erfolgt allerdings nicht wie zuerst geplant als Video. Dafür ist meine PC-Leistung nach wie vor nicht ausreichend. Das Spiel sieht zwar beim Zocken auf dem PC verdammt gut aus, ist allerdings mit nur wenigen Gigabyte Größe und kaum Anforderungen kein Wunder, aber wenn ich gleichzeitig aufnehme, wirkt es irgendwie etwas verwaschen. Was ich damit meine, könnt ihr in dieser Angespielt-Episode erkennen:

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Die Switch-Version steht der PC-Version grafisch kaum etwas nach. Lediglich die Kamera fühlt sich ein wenig hakeliger an, aber ansonsten läuft es butterweich und ist hübsch anzusehen.

Ich plane, daraus ein Let’s Play zu machen, dafür werde ich mich dann allerdings an die Switch-Version setzen. Das sieht zumindest für die Zuschauer besser aus.

Fun Fact: Das ist mir inzwischen bei Immortals Fenyx Rising und bei Blue Fire aufgefallen – auf dem PC und der Switch werden die Tasten des Controllers vertauscht. Auf dem PC springt man mit A und schlägt mit X zu, auf der Switch schlägt man mit Y zu und Springt mit B. Das sorgt dann doch ein wenig für Verwirrung 🙂 Leider gibt es bei dem Spiel keine Möglichkeit, die Tastenbelegung anzupassen.

Und wie ist Blue Fire nun so?

Für alle, die gerade keine Zeit oder keine Lust haben, sich das obige Video anzuschauen: Kurz gesagt, kann ich Blue Fire bisher den Leuten ans Herz legen, die mal wieder Lust auf einen 3D-Platformer haben. Es gibt Kämpfe in dem Spiel und mit diesen komme ich aktuell noch nicht so ganz zurecht, weil ich das Timing fürs Blocken hier noch üben muss. Diese scheinen aber auch nicht den Großteil des Gameplays auszumachen. Bisher steht jedenfalls das Erkunden der Welt im Vordergrund.

Das Inventar für Waffen, Kleidung und diverse Gegenstände ist ziemlich groß, also kann man mit einer Menge Abwechslung rechnen. Ihr habt Knotenpunkte wie in einem Souls-Game, sprich, ihr aktiviert bestimmte Schreine, an denen ihr eure Feueressenz (Heiltränke) auffrischen und andere Verbesserungen ausführen könnt. Vereinzelt soll man wohl auf NPCs stoßen, die ähnlich kryptisch wie die Bewohner von Lordran sind – der bisher einzige NPC, der mir begegnet ist, erklärte mir allerdings äußerst direkt, was ich nun zu tun hätte. Hin und wieder stolpert man über ein paar Übersetzungsfehler, aber das stört mich bei Indie-Spielen selten und trägt eher zur Unterhaltung bei. Als Beispiel sei hier “versperren” (to lock) statt “anvisieren” genannt.

Blue Fire ist für um die 20 € im Nintendo eShop zu erwerben.

Konnte ich euch den Titel nun etwas näherbringen oder wartet ihr auf weiteres Videomaterial / Testberichte dazu?

Über Roger Hogh 731 Artikel
Baujahr 1987, begann bereits als Zwerg mit einem Sega Master System II zu zocken, der einzigen Nicht-Nintendo-Konsole, die er je besessen hat. Begeisterter Fan von guten Metroidvanias und The Legend of Zelda. Überwiegend Einzelspieler, aber man findet ihn gerne mal bei einer Runde Smash Bros, natürlich als Link.

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