Fallen Tear: The Ascension – eine Metroidvania-Vorschau: Jetzt auch mit Video! [Update]

***UPDATE 10.04.2021***

Ich habe es endlich geschafft. Nachdem ich das Video zweimal aufnehmen und insgesamt dreimal von vorne editieren musste, weil ich Vollhorst ja unbedingt mein Videobearbeitungsprogramm auf die neueste Version updaten und damit alles hinfällig machen musste, ist hier nun endlich das Angespielt zu Fallen Tear: The Ascension. Viel Spaß damit.

***Original-Beitrag vom 01. April***

Vor ein paar Tagen stolperte ich zufällig bei Twitter über die Ankündigung, dass Fallen Tear: The Ascension demnächst eine Demo auf Steam erhält. Ich hatte natürlich die gleiche Frage im Kopf wie ihr: Welches Spiel? Nie von gehört.

Ich hätte euch ja gerne ein „Angespielt“ dazu gezeigt, aber was-weiß-ich-wieso-dieses-verdammte-OBS-wieder-keinen-Sound-aufgenommen-hat-obwohl-ich-nichts-verändert-habe! Also müssen Screenshots und meine Erklärung erstmal reichen. Doch vorher kann ich euch zumindest noch den Trailer von „Fallen Tear: The Ascension“ zeigen:

Worum geht’s in Fallen Tear: The Ascension?

In „Fallen Tear: The Ascension“ seid ihr ein mysteriöser Junge namens Hira und durchwandert die Welt von Raoah auf der Suche nach den 22 „Fated Bonds“ (was soviel wie schicksalshafte Bündnisse oder Verbündete übersetzt werden kann), um mehr über seine eigene Herkunft zu erfahren, sowie das Schicksal der Welt zum Guten zu wenden. Dies sind Charaktere, die ihr im Laufe des Spiels trefft, welche euch dann ihre Spezialfähigkeiten leihen.

Trystan verleiht euch 100 Rüstung. Das ist wichtig, wenn man so sorglos wie ich durch die Lande zieht
Lenela verleiht euch einen Angriffs-Buff für 40 Sekunden – und ist für eine Bardin äußert leicht bekleidet
Die Tänzerin Nesta kennt Mittel und Wege, euch zu entspannen und eure Wunden über einen kurzen Zeitraum zu heilen
Die richtige Kombination an Bonds gibt euch sogenannte „Unity-Fähigkeiten“ – In diesem Fall eine Wiederbelebung

Wie ihr seht geben diese Fated Bonds üblicherweise nur Stat-Boosts oder andere Buffs und haben einen Cooldown. Eure Fortbewegungs- oder Angriffsfähigkeiten erhaltet ihr durch diese Ascension-Steine. Hierfür benötigt ihr eine bestimmte Anzahl an Trust-Punkten. In der Demo habt ihr durch die Anzahl an Verbündeten jedoch in jedem Fall genügend davon.

Das Bild zeigt einen Erklär-Bildschirm aus Fallen Tear: The Ascension
Es gibt viele unterschiedliche Bezeichnungen dafür, einfach mit Schmackes auf oder durch den Boden zu krachen

Zur Story gibt es selbst noch nicht viel mehr zu sagen, außer, dass ein sogenannter Sanguine Star (sowas wie ein roter Mond) die Kreaturen in diesem Wald korrumpiert hat. Das ist wohl auch in Hiras Dorf passiert, wobei viele Leute ums Leben kamen. Das war für ihn der Auslöser, loszuziehen und diese Gefahr zu beseitigen.

Das Bild zeigt die letzte Szene direkt vor dem Ende der Demo aus Fallen Tear: The Ascension
Hmm, ob das Drama im Dorf wohl irgendetwas damit zu tun hat, dass sich Hira in Gegenwart des Sanguine Stars in ein Monster verwandelt?

Eine vielversprechende Präsentation

Während des ersten Trailers von „Fallen Tear: The Ascension“ hielt ich die Animationen für etwas stockend, doch beim tatsächlichen Spielen fiel das überhaupt nicht auf. Die Kämpfe und Bewegungen sind flüssig und hübsch animiert. Alles ist handgezeichnet und bietet eine farbenfrohe, angenehme Welt mit vielen hübschen Details.

Das Bild zeigt eine Aufwärtsattacke aus Fallen Tear: The Ascension
Die Graphic Designer haben sich eine Menge Mühe gegeben

Die Plattform-Einlagen sind Genre-Standard. Ihr lernt Fähigkeiten wie Wall Jumps, einen aufgeladenen Sprung nach oben, den üblichen Doppelsprung und einen Dash. Weiterhin lernt ihr eine Fähigkeit, die ein wenig von Ori and the Blind Forest inspiriert scheint.

Der Spear Warp teleportiert euch auch durch Barrieren hinweg

Der Spear Warp hilft hier allerdings nicht beim Kampf als Angriff, sondern dient ausschließlich der Fortbewegung. Mit diesem könnt ihr in der Luft kurz zum Zielen innehalten, um euch dann zu einem dieser Kristalle hinzuteleportieren. Das funktioniert auch durch Barrieren und Wände.

Gibt’s auch was zu bemängeln?

Die Demo zu Fallen Tear: The Ascension hat man in ca. 20-30-Minuten durch, wenn man sich nicht blöd anstellt. Das ist eine gute Zeit, um einen Überblick über die Fähigkeiten und das Gameplay zu erhalten. Bisher bin ich nur mit wenigen Dingen nicht wirklich zufrieden. Zum Einen bin ich mit dem Gegnerdesign noch nicht ganz zufrieden.

Manche Gegner, wie die Steinziege, sehen wirklich gut animiert aus, aber diese Fliegeviecher und der hüpfende Blob da sind vielleicht noch etwas zu überarbeiten.

Zum Anderen sollte am Ende vom Spear Warp eine Animation eingebaut werden, die anzeigt, dass man da gerade aufgetaucht ist. Man sieht zwar, wie der Speer geworfen wird und man sich dematerialisiert, aber im nächsten Frame taucht man einfach ohne irgendetwas hinter dem Kristall auf. Das sieht nicht schön aus. Ein paar funkelnde Energiepartikel für zwei Frames würden da schon ausreichen. um der Fähigkeit mehr Macht zu verleihen.

Davon abgesehen ist die Sprung- und Fallgeschwindigkeit gewöhnungsbedürftig. Es fühlt sich immer an, als gäbe es auf dem Planeten eine höhere Erdanziehungskraft. Man gewöhnt sich schnell dran, aber es wirkt etwas seltsam.

Alles in allem macht Fallen Tear: The Ascension eine Menge richtig. Das Spiel der philippinischen Indie-Schmiede CMD Studios fühlt sich äußerst vielversprechend an und wird sich sicherlich gut in die Reihe an erfolgreichen Indie-Perlen einfügen, wenn die Vollversion erscheint. Der Gründer, Stephen Manalastas, bestätigte bereits, dass es eine Switch-Version des Spiels geben wird, auch wenn noch absolut kein Release-Zeitpunkt genannt werden kann.

Na dann warten wir halt gespannt auf die Switch-Version

Wie ist euer erster Eindruck von „Fallen Tear: The Ascension?“ Werdet ihr die Demo mal ausprobieren?

Über Roger Hogh 733 Artikel
Baujahr 1987, begann bereits als Zwerg mit einem Sega Master System II zu zocken, der einzigen Nicht-Nintendo-Konsole, die er je besessen hat. Begeisterter Fan von guten Metroidvanias und The Legend of Zelda. Überwiegend Einzelspieler, aber man findet ihn gerne mal bei einer Runde Smash Bros, natürlich als Link.

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