Metroid Dread – die Entwicklungsgeschichte des 2D-Actionspiels

Nintendo kündigte gestern im Zuge der Nintendo Direct zur E3 2021 den ersten 2D-Metroid-Ableger seit 19 Jahren an: Metroid Dread – wir berichteten. Doch dabei beließ der Videospielriese es nicht. Des Weiteren wurde bekannt, dass der Titel eine atemberaubende Special Edition erhält. Außerdem erzählte Yoshio Sakamoto, Producer des Spiels, einiges zur Entwicklungsgeschichte.

In der Spielereihe schlüpfen Spieler in die Rolle der intergalaktischen Kopfgeldjägerin Samus Aran. Die Chronik der Geschichte hinter Metroid verbindet die Protagonistin mit den gleichnamigen mysteriösen, schwebenden Wesen, die auch als Biowaffe für militärische Zwecke eingesetzt werden und dadurch auch einige Probleme verursachen können. Für Metroid Dread soll dieser Handlung allerdings ein Ende gesetzt werden. Dieser Titel soll nicht nur langjährige Fans der Reihe addressieren, weshalb der Prolog des Spiels als Grundlage für die Geschichte ausreichen soll. Erfahrt im folgenden Video mehr über die Entwicklungsgeschichte:

Wie der Titel des Spiels vermuten lässt – Dread = “Grauen” – sieht sich Samus auf einem unbekannten Planeten einer großen Gefahr gegenübergestellt. Diese verfolgt die Heldin auf Schritt und Tritt, während ihr das unerforschte Gebiet erkundet. Dadurch möchte der Entwickler ein neues Metroid-Spiel mit neuen Elementen und anderer Atmosphäre erzeugen. Der Producer gab preis, dass die Idee zu Metroid Dread schon 15 Jahre alt ist. Diese wurde laut seiner Aussage aber verworfen, weil sie glaubten, das Konzept mit der damaligen Technologie nicht zufriedenstellend umsetzen zu können.

MercurySteam Entertainment ebnet den Weg für Metroid Dread

Nach einem weiteren Versuch, den Titel zu verwirklichen und dem darauffolgenden wiederholten Stopp der Entwicklung stand diese Idee sogar kurz vor der kompletten Aufgabe. Daraufhin kam allerdings der Kontakt zu MercurySteam Entertainment zustande, welche sich dem Remake von Metroid: Samus Returns für den Nintendo 3DS angenommen haben. Dieses bestehe aus einem talentierten Team, welche technisch “hochqualifiziert” seien, einen guten Geschmack und zudem ein “unglaubliches Verständnis” für Metroid-Spiele hätten.

Erst dank des Erfolgs von Metroid: Samus Returns glaubte Yoshio Sakamoto daran, den Titel geeignet umsetzen zu können. Doch dem nicht genug übertreffe der neue Titel sogar die Erwartungen, die der Producer vor 15 Jahren an dieses Spiel hatte.

Das Bild zeigt einen Bossgegner von "Metroid Dread".
Die Zwischensequenzen bestehen mit ihrer Atmosphäre

Der fast unausweichliche Gegner

In dem am 8. Oktober erscheinenden Titel habt ihr es mit dem Forschungsroboter der Galaktischen Föderation E.M.M.I. zu tun. Diese Roboter bewegen sich jeweils in spezifischen Zonen und nehmen die Bewegungen von Samus wahr. Durch diese können die Gegner die Verfolgung aufnehmen und der Heldin bei visueller Bestätigung noch gezielter hinterherhetzen.

Die ursprünglich verfügbaren Waffen sind so gut wie gar nicht wirksam gegen die E.M.M.I. Deswegen solltet ihr einer Konfrontation aus dem Weg gehen. Versteckt euch bei Auftauchen dieser hinter Objekten und bewegt euch nicht, um möglichst gar nicht wahrgenommen zu werden. Zudem stehen Samus neue Fähigkeiten zur Verfügung. Eine davon ist der Phantomumhang, welcher sie quasi unsichtbar für die Roboter macht.

Gameplay-Elemente erhielten weitere Verbesserung

Neben den neuen Aspekten von Metroid Dread lässt Yoshio Sakamoto die bekannten Gameplay-Elemente nicht unerwähnt. So solle das Spieldesign beim altbekannten bleiben, aber in Bezug auf Metroid: Samus Returns seien die traditionellen Gameplay-Elemente weiter verfeinert worden. Des Weiteren sollen die Benutzerfreundlichkeit von Features wie Freies Zielen und Melee-Konter verbessert daherkommen. Das Rutschen zählt nun zu den Basisfähigkeiten von Samus. Dadurch soll der Action mehr Tiefe verliehen werden und für ein flüssigeres Erkunden sorgen.

Das Bild zeigt Gegner und Flammenhindernisse in "Metroid Dread".
Erkundet jeden Bereich, um alle Geheimnisse zu enthüllen

Er betont vor allem für Neueinsteiger, dass Metroid Dread ein auf Erkundung basiertes Actionspiel ist. Dieses folgt dem Kernaspekt von Metroidvanias: Durch Erlangen von neuen Fähigkeiten eröffnen sich auch weitere Möglichkeiten und lassen neue Abschnitte auf der Karte erschließen. Eine bislang nie dagewesene Fähigkeit ist der Spider Magnet, mit dem Samus an bestimmten Wänden entlangklettern kann.

Seid ihr Fans von solchen Video-Interviews? Welche Aspekte gefallen euch besonders bei dem neuen 2D-Metroid-Ableger?

Quelle: Nintendo (YouTube)
Bilder: © Nintendo

Über Marcel Eidinger 1287 Artikel
Marcel ist im Jahr 1986 geboren, dem Jahr, wo seine Lieblings-Spielereihe ihren Ursprung hat: The Legend of Zelda. Mit seinen nun mehr als 30 Jahren Lebens- und ca. 25 Jahren Nintendo-Erfahrung versucht er euch mit Liebe und Leidenschaft auf dem Laufenden zu halten!

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