Demo zu Trials of Mana – Ersteindruck des Action RPGs + Gewinnspiel

Quelle: © Square Enix

Demo zu Trials of Mana unter die Lupe genommen!

Falls ihr Interesse an dem Spiel habt, könnt ihr euch die Demo kostenlos aus dem Nintendo eShop downloaden!
Zunächst einmal grundlegende Informationen: Es handelt sich bei dem Titel um ein Action-RPG aus dem Hause Square Enix. Trials of Mana erschien 1995 für das Super Nintendo unter dem Namen Seiken Densetu 3. Es stellte ein Sequel zu Secret of Mana dar und war der dritte Ableger der Mana-Reihe.
Im Juni 2017 erhielt Japan exklusiv die Seiken Densetsu-Collection für die Nintendo Switch. Im Juni 2019 zog Nordamerika schließlich nach, doch lief die Demo unter dem Namen Collection of Mana und der Titel hieß Trials of Mana. Im selbem Monat kündigte man letztendlich eine HD-Neuauflage für die PS4, den PC und unsere geliebte Nintendo Switch an.
Das Remake zu Trials of Mana erscheint weltweit am 24. April 2020.

Ersteindruck der Demo zu Trials of Mana

Direkt zu Anfang gibt man uns die Information, dass wir unseren Spielfortschritt später in die Vollversion übertragen können. Außerdem ist es in der Demo lediglich möglich, bis Stufe sieben zu leveln. Im Anschluss daran wählen wir einen von sechs Protagonisten als Hauptcharakter aus. Jeder mit unterschiedlichen Waffen, Attributen und Fähigkeiten. Anschließend entscheiden wir uns für zwei weitere Begleiter. Und schon beginnt das Abenteuer.

Das Bild zeigt den Charakter-Auswahl-Bidlschirm der Demo zu "Trials of Mana".
Quelle: © Square Enix

Inszenierung etwas eingerostet

Meiner Meinung nach merkt man dem Titel sein Alter bei der Inszenierung an. Kurze Sequenzen sind schnell aneinandergetaktet. In einigen Passagen laufen wir einige Meter, nur um dann in einer Cut-Scene zu landen. Ich persönlich finde das nicht schlimm, nur merkt man den Ursprungs-Release von 1995 schon.
Wir erkunden zunächst die Festung Nevarl und lernen, uns zu orientieren. Dabei hilft uns das Spiel mit einer simplen Map (-), welche mit Sternen versehen ist, um uns die Missionsziele anzuzeigen. Wir laufen also erst mal verschiedene Punkte ab und sprechen mit unserem Freund Falk.

Dieser erleidet leider ein ganz spezielles Schicksal, für das wir hinterrücks verantwortlich gemacht werden. Daraufhin landen wir im Kerker. Unsere Freundin Jessica fragt, ob wir wirklich schuldig sind, doch können wir ihr leider nicht die Wahrheit sagen. Die verantwortliche Person droht damit, sie ansonsten zu töten. Also schweigen wir schmerzhaft.

Glücklicherweise können wir uns auf unsere Kameraden verlassen und werden befreit.
Die Synchronsprecher*innen leisten in beiden Sprachen (Englisch/Japanisch) einen soliden Job.

Die Video-Sequenzen sind schön inszeniert. Besonders gefallen hat mir die atmosphärische Musik und der generelle Artstyle. Die verschiedenen Soundeffekte erinnerten mich an die gute, alte RPG-Zeit aus den 90ern.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt einer Videosequenz aus der Demo zu "Trials of Mana".
Quelle: © Square Enix

Gameplay

Leider sind wir gezwungen, gegen Falk zu kämpfen. Dieser Abschnitt stellt das Gameplay-Tutorial dar. Wir lernen den leichten Angriff (A), den schweren Angriff, den wir aufladen können (X/gedrückt halten), die Ausweichrolle (y) und den Klassenangriff (Y+L). Angezeigt sind vier Slots für Klassenangriffe, doch steht zu Anfang nur einer zur Auswahl. Es handelt sich dabei um Spezialtechniken, die besonders inszeniert werden.
Zusammen mit dem Sprung (B) und dem Sprint (Linken Stick eindrücken) haben wir also umfangreiche Möglichkeiten zu agieren.
Das Kampfsystem scheint kompakt, aber nicht zu simpel auszufallen.

Das Bild zeigt den starken Angriff aus der Demo zu "Trials of Mana".
Quelle: © Square Enix

Praktische Funktionen

In Trials of Mana haben wir eine praktische Speicherfunktion. Der Titel speichert an gewissen Punkten automatisch. Dafür legt das Spiel dann eine separate Datei an. Darüber hinaus können wir aber auch manuell speichern, was auch als eigenständige Datei zählt. Sollte also mal etwas Ungewolltes passieren, so können wir zu einem früheren Zeitpunkt zurückkehren.

Um uns zu heilen oder zu buffen, existieren verschiedene Gegenstände wie beispielweise das Sternkraut oder die Schokolade. Solche Items können wir auf einen Hotkey mit vier Slots legen, um im Kampf schnell darauf zugreifen zu können. Genau solch einen Hotykey-Ring gibt es auch für unsere Klassenangriffe.

Insgesamt findet man sich schnell zurecht, was die Steuerung angeht. Ich empfinde das Gameplay als komfortabel.

Das Bild zeigt das Gegenstandmenü aus "Trials of Mana".
Quelle: © Square Enix Und dann gibt es noch zwei Hotkey-Menüs

Technik zur Demo von Trials of Mana

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, handelt es sich bei der Switch-Fassung um die schwächste Revision des Spiels. Mir sind nachladende Texturen, leicht stockende Sequenzen und geringere Kantenglättung aufgefallen. Die Spielsequenzen gehen flüssig von der Hand.
Das Springen fühlt sich etwas hakelig an und unsichtbare Wände existieren auch.
Im Gegensatz zu den anderen Versionen läuft der Titel auf der Switch mit nur 30 FPS und weist geringere Schärfe bei Texturen auf. Stellt ihr die Kameraempfindlichkeit auf Stufe zehn, imitiert ihr am ehesten das 60 FPS-Feeling.
Das macht den Titel nun nicht unschön, aber dessen solltet ihr euch dennoch bewusst sein.
Nachladende Texturen und Pop-Ins sind übrigens in jeder Version zu beobachten.
Der Vorteil auf der Switch liegt bei der geringeren Ladezeit.
Erfreulicherweise gestalten sich die Gespräche lippensynchron, was keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Typisch RPG

Wie in einem RPG üblich, verfügen eure Kämpfer über verschiedene Attribute wie Stärke, Ausdauer oder Magie. Somit dürfte sich jeder Charakter sehr unterschiedlich spielen, was auch den Wiederspielwert erhöht. Grundsätzlich ist es immer löblich, wenn es viele Indikatoren gibt. Hat man einmal hinter alle Mechaniken geblickt, belohnt einen das Game mit ausreichend Optionen.

Das Bild zeigt die verschiedenen grundsätzlichen Attribute der Charaktere aus "Trials of Mana".
Quelle: © Square Enix

Fazit zur Demo von Trials of Mana

Mir hat die Demo definitiv Lust auf mehr gemacht. Mir gefällt das dynamische Kampfsystem in Kombination mit der genre-typischen Individualisierung und den vielen Möglichkeiten. Darüber hinaus haben mich Musik und Soundeffekte echt gepackt. Außerdem sagt mir die generelle Atmosphäre zu.
Über die technischen Abstriche kann ich locker hinwegsehen, da mir in meiner Gameplay-Session nun keine gravierenden Spaßkiller aufgefallen sind.

Unser erstes Gameplay-Commentary!

Wir würden uns riesig darüber freuen, wenn ihr uns auf YouTube supportet. Wir haben euch dort 42 Minuten Gameplay-Material zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um unser erstes Gameplay-Commentary. Daher hoffen wir auf eurer Verständnis, wenn diesbezüglich noch viel Luft nach oben ist. Denn: Jeder fängt mal klein an!

Schaut also gerne einmal herein:

Wir hoffen, es gefällt euch!

Gewinnspiel!!!

Falls ihr das von mir am Anfang des YouTube-Videos angesprochene Easter Egg entschlüsselt, gewinnt ihr einen geheimen Preis im April! Ich erwähne das Easter Egg, doch warum ist es eins?

Was ihr dafür tun müsst

Es ist ganz einfach! Spendiert uns auf unserem YouTube-Channel einen Daumen nach oben, ein Abo und einen kurzen Kommentar, wo ihr das Easter Egg auflöst!
Wir losen dann zufällig unter den Teilnehmern aus und geben den Gewinner am 30. März bekannt.

Habt ihr die Demo zu Trials of Mana bereits gespielt und wollt eure Eindrücke mit uns teilen? Wie gefällt euch unser erstes YouTube-Video mit Gameplay-Commentary? Schreibt es uns gerne samt Feedback in die Kommentare!

Über Justin Aengenheyster 290 Artikel
Im Jahr 1992 erschien Mortal Kombat... und ich. Wir beide sind auf unsere Weise brutal. Ich für meinen Teil fahre brutal auf Videospiele ab und beschäftige mich gnadenlos mit verschiedenen Themen, um Gleichgesinnte zu informieren. Als treues Nintendokind befasse ich mich am liebsten auch mit Nintendospielen.

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