The Wonderful 101: Remastered im Leistungstest

The Wonderful 101: Remastered konnte eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich beeenden. Nun wurde das Spiel Unterstützern und in bestimmten Regionen zur Verfügung gestellt. Somit konnte Digital Foundry einen ersten Leistungstest durchführen und der fiel enttäuschend aus.
Laut den Experten ist die Leistung auf der Konsole ernüchternd. Die ursprüngliche Wii U-Version lief mit nativen 720p und hatte anscheinend zeitweise Probleme mit 60 FPS. Dies ist anscheinend immer noch ein Problem für die Switch- und Basis-PS4-Version des Remasters.

Das Bild zeigt den Frametest zu "The Wonderful 101: Remastered" mit Darstellung der Framerate im Vergleich WiiU / Switch.

Thomas Morgan von Digital Foundry erklärt dies folgendermaßen

Die Leistung ist selbst in diesem Remaster enttäuschend. 60 FPS bleiben das Ziel auf jeder Konsole. 2013 konnte dieses Spiel es mit Nintendos Spezifikation der letzten Generation einfach nicht schaffen. 30 FPS bis 60 FPS waren der allgemeine Bereich. Die Frameraten während der ersten Missionen verharrten auf langen Strecken bei 40 FPS. In Zwischensequenzen sanken sie gar bis zur 30er-Marke. Viel später im Spiel sinkt die Leistung noch weiter.

Bemerkenswerterweise weist die Switch-Version von The Wonderful 101: Remastered im angedockten Zustand nur eine geringe Verbesserung auf. In Zwischensequenzen ist die Leistung sogar um 10 bis 12 FPS geringer als beim ursprünglichen Wii U-Spiel. Es gibt Hinweise darauf, dass 1080p ein zu hohes Ziel für Switch ist. Komplexe Bereiche mit vielen Draw-Aufrufen sind offenbar CPU-begrenzt. Die Lücke zwischen Wii U und Switch schließt sich zumindest im Gameplay. Die Tatsache jedoch, dass die Leistung immer noch ein Problem darstellt, ist enttäuschend.
Beim tragbaren Spielen verbessert sich die Leistung um bis zu 5 FPS gegenüber dem angedockten Spiel. Es liegt an der geringeren nativen 720p-Ausgabe. Dies erhöht die Framerate in Aktion mit vielen Transparentfolien. Und zwar trotz des enormen Rückgangs der GPU-Kerntakt- und Speicherbandbreite.

Es ist bezeichnend, dass das Spiel in der Top-Down-Ansicht der Stadt immer noch den gleichen Tiefpunkt von 23 FPS wie das angedockte Spiel erreicht. Dies deutet darauf hin, dass die Verarbeitung so vieler Geometrien einen CPU-Engpass auslöst. Der Leistungsabfall liegt also nicht an der GPU. Das tragbare Spiel ist dann in etwa in Bezug auf die Leistung auf dem selben Niveau. Sie dürfen aber davon ausgehen, dass die Bilder schneller ablaufen.

Quelle: Digital Foundry

Der wichtigste Aspekt für Switch-Spieler ist, dass das Remaster nur eine geringe tatsächliche Verbesserung im angedockten Zustand aufweist. In Zwischensequenzen liegt Leistung dann um 10-12 FPS unter der des ursprünglichen Wii U-Spiels. Es hängt alles mit der höheren Auflösung zusammen. Also 1080p, die auch der Ausgabe der PS4 und PS4 Pro entspricht. Auch im tragbaren 720p-Modus gibt es eine leichte Leistungsverbesserung. Positiv zu vermerken ist, dass die Grafik gut aussieht. Eine höhere Auflösung im angedockten Modus bringt klarere Bilder. Die vollständige Analyse findt ihr im Video von Digital Foundry oben.

Hattet ihr bereits die Gelegenheit, das Spiel zu testen? Falls ja, wie findet ihr die Leistung? Habt ihr gar beide Versionen und könnt direkt vergleichen?

Quelle: Nintendolife

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Über Christian Walter 79 Artikel
1978 konnten dank fleissiger Gamer die ,,Space Invaders" aufgehalten werden. Im gleichen Jahr erblickte ich das Licht der Welt. Im Jahre 1987 zog dann ein Atari 2600 in unserem Wohnzimmer ein. Fortan blieb ich in Form von diversen Systemen dem Phänomen Video- und Computerspielen treu. Nintendo nahm dabei in meinem Herzen immer einen besonderen Platz ein.

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