Breath of the Wild hilft gegen Fortnite-Sucht – laut Psychologe

Der Survival-Shooter Fortnite erschien Mitte 2017 und erlangte durch den Battle Royal-Modus Popularität. Seit Veröffentlichung erhielt der von Epic Games entwickelte Shooter einige Auszeichnungen. Fortnite wird aktiv unterstützt und bietet durch die wechselnden Seasons und verschiedene Filmkooperationen viel Abwechslung.

Mittlerweile sind einige Fälle von Sucht bekannt und es liegt nahe, dass es viele Eltern gibt, die aufgrund des investierten Geldes und der reingesteckten Zeit ihrer Kinder in Fortnite verzweifeln.

Das Bild zeigt eine farbenfrohe Ballerei in Fortnite.
Fortnite – der etwas andere Shooter

Der erfahrene französische Psychologe – selbsternannter „Psygamer“ – Michaël Stora hat einen Ansatz entwickelt, welcher der Sucht nach Fortnite entgegenwirken soll. Demnach soll das Spielen von The Legend of Zelda: Breath of the Wild bei der Suchtbewältigung helfen.

Stora ist der Meinung, dass der Open-World-Aspekt von Nintendos Toptitel das perfekte Mittel ist, um Spielsüchtigen den Weg aus der wettbewerbsintensiven Denkweise von Fortnite zu ebnen. Breath of the Wild sei eine therapeutische und beruhigende Erfahrung.

Nachfolgend findet ihr das Videointerview mit ihm. Der Text kann mithilfe der automatischen Übersetzungsfunktion von YouTube ins Englische übersetzt werden.

Während Storas Ansatz bei einigen für Verwunderung sorgen mag, scheint er damit erfolgreich gewesen zu sein. Zudem verfügt er über viel Erfahrung in diesem speziellen Gebiet. Er arbeitet seit über zwei Jahrzehnten mit Kindern und Jugendlichen, die an Verhaltensstörungen leiden. Er hat unter anderem als Berater für Unternehmen wie Sega, EA, Microsoft, Activision und Ubisoft gearbeitet. Unbestritten ist, dass Breath of the Wild so umfangreich und mitreißend ist, um den Spielern eine unterhaltsame Alternative zum hektischen Tempo von Fortnite zu bieten.

Wie steht ihr zu dem Thema Videospielsucht? Wo fängt die Sucht für euch an? Welche Spiele, abgesehen von Fortnite, bieten eurer Meinung nach ein hohes Suchtpotenzial?

Quelle: NintendoLife

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Über Marcel Eidinger 302 Artikel
Marcel ist im Jahr 1986 geboren, dem Jahr, wo seine Lieblings-Spielereihe ihren Ursprung hat: The Legend of Zelda. Mit seinen nun mehr als 30 Jahren Lebens- und ca. 25 Jahren Nintendo-Erfahrung versucht er euch mit Liebe und Leidenschaft auf dem Laufenden zu halten!

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