2K bestätigt Downloadgrößen der Retail-Versionen von Borderlands, Bioshock und XCOM2 Collections – und sie werden euch nicht gefallen…

Gerade noch hat 2K mit Stolz verkündet, die Switch unbedingt auch weiterhin unterstützen zu wollen, da kommen sie gleich wieder mit einer weniger erfreulichen Nachricht um die Ecke.

Bevor ihr euch am 29. Mai auf Borderlands: Legendary Collection, Bioshock: The Collection oder die XCOM 2 Collection stürzt, solltet ihr entweder noch Platz auf eurer MicroSD-Karte schaffen, oder euch gleich eine neue, größere Karte zulegen. Im eigenen Online-Shop von 2K stehen die genauen Downloadgrößen der jeweiligen Titel, falls ihr euch diese als Retailversion zulegt.

Borderlands wird demnach mindestens 42 GB an Download benötigen, Bioshock mindestens 31 GB und XCOM 2 mindestens noch 24 GB. Wer also alle drei Spiele sein Eigen nennen möchte, braucht mindestens 100 GB freien Speicherplatz auf der Karte. Zugegeben, alle drei Spiele sind jeweils Sammlungen mehrerer Spiele inklusive DLCs, aber bei diesen Dateigrößen wirkt das auf mich, als wäre vielleicht ein halbes Spiel auf der Cartridge, wenn überhaupt.

Und plötzlich wird aus einer News eine Montagsmeinung!

2K – ich muss mal meckern!

Liebes 2K Team – Manchmal frage ich mich, wozu diese komischen Plastikdinger sind, die in den Spielhüllen dabei liegen und die man in den Spielslot der Switch stecken kann. Ich hielt das ja ursprünglich für eine Speicherkarte mit dem Spiel drauf. Bei solchen Aktionen bin ich mir dann nicht sicher, weshalb sich die Publisher überhaupt die Mühe machen, eine physische Version auf den Markt zu bringen. Mich als Großstädter mit stabiler Internetleitung stört das weniger, aber wenn die Dorfjugend mit ihrem neu erworbenen Spiel nach Hause kommt und dann für drei Wochen die ISDN-Leitung zum Glühen bringen muss, um dann endlich das Spiel zocken zu können, finde ich das eine äußerst fragwürdige Entscheidung.

Nicht alle Gamer kaufen sich physische Versionen rein zu Anschauungszwecken. Nicht alle Gamer möchten einfach nur eine hübsche Spielhülle im Regal stehen haben. Manche erwarten einfach, dass sie das Spiel in den Händen halten, wenn wie das Spiel physisch im Laden kaufen. Ist das so schwer zu begreifen? Technisch ist es eindeutig umsetzbar. Wenn euch das wirtschaftlich zu aufwendig ist, dann lasst es halt sein, aber solche Aktionen sorgen eher für schlechte PR.

Ihr seid ja nicht die einzigen Verbrecher in dieser Richtung. Die Fachgeschäfte sind voller Spielhüllen mit beinahe leerer Cartridge. Vielfach finden die ahnungslosen Käufer statt einer Cartridge auch einfach einen Zettel mit dem Download-Code in der Hülle. Familien mit mehreren Accounts müssen in diesem Fall mehrmals in die Tasche greifen. Das kurbelt zwar euren Umsatz an, aber hinterlässt einen gierigen Beigeschmack.

Bitte, wenn ihr doch groß mit „2K ♥ Switch“ werbt, zeigt es doch auch in euren Taten. Sonst fühlt sich diese Aktion eher wie „2K ♥ Money“ an – und in diese Ecke wollt ihr nicht geschoben werden. Da stehen schon Crapcom, EA, Activision und viele weitere. Es wäre schade, wenn ihr euch zu den Bad Boys gesellen wollt, nur weil es ertragreicher ist.

Das reicht an Gemecker. Wie ist eure Einstellung dazu? Kauft ihr euch die physischen Versionen trotzdem?

Über Roger Hogh 413 Artikel
Baujahr 1987, begann bereits als Zwerg mit einem Sega Master System II zu zocken, der einzigen Nicht-Nintendo-Konsole, die er je besessen hat. Begeisterter Fan von guten Metroidvanias und The Legend of Zelda. Überwiegend Einzelspieler, aber man findet ihn gerne mal bei einer Runde Smash Bros, natürlich als Link.

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