Gaming – Warum die Faszination?

Ich war so jung. Ein fast unbeschriebener Rohling. Offen für die Welt. Bis mir jemand zeigte, wie ein Klempner mit charismatischem Schnauzer Pilze schluckt und durch grüne Röhren saust. Hach, was war das interessant. Dazu die schönen Melodien, die sich mir ins Gedächtnis brannten. Wie gerne summte ich sie fortan vor mich her. Mal bewusst, mal unbewusst.

Dies stellte eine Wende für meine Offenheit dar. Ich war nicht mehr offen für eine Welt. Sondern für mehrere Welten. Ob real oder fiktiv war mir egal. Was zählte war der Zauber, der mich vor Aufregung kaum schlafen ließ. Der Zauber, der mich nach Hause hat rennen lassen. Dieses kribbelige Gefühl beim Mittagsessen, weil ich wusste, dass mein Abenteuer gleich weitergeht.

Aufregende Abenteuer

Ich kann mich noch genau daran erinnern, im Vertania-Wald meine ersten Pokémon gefangen zu haben. Sie waren weder stark noch selten. Aber… es waren meine; die ersten. Als ich danach in meinem Bett lag und das Licht ausging, verdunkelte sich der Raum um mich herum. Doch in meinem Kopf war es trotz der Farbtristheit des Gameboys extrem bunt. Ich stellte mir vor, wie ich als Pokémon-Trainer durch die Welt reiste und mir kleine Freunde fing. Das klingt nun etwas seltsam, doch damals war mir das egal.

Das Bild zeigt die Karte vom Vertania-Wald aus den Games "Pokémon Rote und blaue Edition".
Dieser Ort verzauberte mich!

Ich weiß auch noch, wie ich vor dem mächtigen Deku-Baum stand und mir seine weisen Worte versuchte einzuprägen. Viele Worte nahm ich auf, ohne den tieferen Sinn dahinter zu verstehen. Für mich zählte die märchenhafte Atmosphäre im Kokiri-Dorf. Jeder Bewohner hatte eine Fee und alle verehrten den mächtigen und weisen Deku-Baum. Ihm irgendwann zur Hilfe zu eilen, fühlte sich so unfassbar bedeutungsschwer an. Es war die ultimative Aufgabe. Wie konnte er mich, der so wenig von dieser schönen Welt verstand, dazu auserkiesen? Anscheinend war ich etwas Besonderes. Ich wollte ihm gerne helfen. Ein Abenteuer begann…

Das Bild zeigt den Deku-Baum aus dem Game "The Legend of Zelda: Ocarina of Time".
Der weise Deku-Baum bittet um meine Hilfe…

Verdammt! Wieder zerplatzte einer meiner Ballons. Diese roten Schildkröten-Panzer sind aber auch gemein. Ich wollte nicht verlieren, also strengte ich mich an. In dieser Welt gab es viele unterschiedliche Helden. Der böse Bowser, der Peach oft entführte… Der Bananen-Verrückte Donkey Kong… Der zierliche und oft ängstliche Toad… Der treue Freund von Mario, Yoshi und einige andere. Mit einem Kart auf solch verschiedenen Rennstrecken zu heizen machte so viel Spaß. Stets war ich gespannt, welches neue Item (ich nannte sie früner intame), auf mich wartete.

Das Bild zeigt einen 4-Spieler-Splitscreen im Multiplayer-Modus aus dem Game "Mario Kart 64".
Stetiger Nervenkitzel!

Gaming – Die Essenz

Ach, es gibt noch so viele weitere Geschichten. Doch die Essenz ist bereits verdeutlicht worden: Videospiele entführen uns in ferne Welten. Sie unterscheiden sich sehr stark voneinander. Für jeden Interessenten sollte etwas dabei sein.
Dieses magische Gefühl zu spüren, ist unbezahlbar. Das Hineindenken und Hineinfühlen in andere Universen, andere Charaktere und in Geschichten ist zunächst sehr interessant. Und ehe man sich versieht, ist man emotional eingebunden. Eventuellt stellt man sich auch Szenarien vor, die gar nicht in den jeweiligen Games vorkommen. Einfach weil man Wohlbefinden in diesen Fiktionen verspührt.

Gaming bedeutet, sich interaktiv in fremde Welten vorzuwagen. Es ist das komplexeste Medium unseres Planeten. Videos, Musik, Interaktivität, Lernhilfen, Aufmerksamkeit auf Nischen-Themen, Emotionen, Teamplay und unfassbarer Spaß. Genau das und vieles mehr macht Gaming so unteressant: Die Vielseitigkeit und die Möglichkeit, sich darin im positiven Sinne zu verlieren.

Videospiele öffnen eine magische Türe… Wie oft bin ich schon hindurch gegangen? Ich vermag es gar nicht zu schreiben. Die Anzahl ist auch nicht wichtig. Wichtig ist für mich, dass es mich als Kind faszinierte und selbst jetzt mit 27 Jahren noch immer vollends beeindruckt.

Diese unfassbare Vorfreude bei spannenden Ankündigungen. Ich liebe es! Deshalb hoffe ich auf eine baldige Nintendo-Direct und werde gebannt mitfiebern. Und gerade weil es mir so gut tut, bin ich mir sicher, dieses tolle Hobby für immer beizubehalten!

Das Alter spielt keine Rolle

Ganz wichtig: Es ist egal, wie alt man ist. Das Spielen an sich ist in jedem Lebensalter essentiell für das Glücksempfinden und für die Gesundheit. Wir betonen Spielereien stets im Kindesalter. Doch sollten sich solche spaßigen Momente durch das ganze Leben ziehen. Es hält fit und lässt das Leben leichter genießen. Dabei ist es irrelevant, ob man seine Passion nun im Gaming oder besipielsweise beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spielen auslebt.
Wichtig ist der Faktor Spiel! Eben weil es auf seine ganz eigene Art verbindet und begeistert. Da ich bereits sehr früh mit Videospielen in Verbindung gekommen bin und dort viele tolle Möglichkeiten sehe, halte ich Gaming in meinem Leben für unabdingbar.

Falls ihr eines meiner besonderen Erlebnisse auf der Nintendo Switch nachlesen wollt, so schaut euch doch gerne einmal meinen Schwärmbeitrag zu Xenoblade Chronicles 2 an. Aufgrund seiner Anziehungskraft, ist es bis heute mein Favorit auf der Switch!

Nun erzählt mir doch gerne mal von euren Beweggründen für das Hobby Gaming. Welche Momente konnten euch verzaubern? Wie hat es bei euch angefangen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Quelle: Mein Herz

Über Justin Aengenheyster 297 Artikel
Im Jahr 1992 erschien Mortal Kombat... und ich. Wir beide sind auf unsere Weise brutal. Ich für meinen Teil fahre brutal auf Videospiele ab und beschäftige mich gnadenlos mit verschiedenen Themen, um Gleichgesinnte zu informieren. Als treues Nintendokind befasse ich mich am liebsten auch mit Nintendospielen.

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