Dead or Alive Xtreme 3 Scarlet [Test]

STOP! Ich weiß was die Leser denken, aber dieser Test ist komplett von Anfang bis Ende mit beiden Händen am Controller entstanden.

Zack hat das Auge für die wesentlichen Dinge

Zack der Insel Besitzer, versucht ein drittes Mal, ein Paradies für die Mädchen zu erschaffen. Sein oberstes Ziel: Totale Befriedigung für die Mädchen. Das, und nur das, ist die Geschichte des Spiels. Eine ausgeklügelte, wendungsreiche Geschichte erwartet bei diesem Franchise sowieso niemand.

Es ist allerdings nun nach 16 Jahren in der dritten Runde angekommen, irgendwas muss also richtig gemacht werden. Man könnte nun denken, dass dieses Spiel nur durch aufreizende Kämpferinnen punktet. Dies wäre aber zu kurz gegriffen. Denn auch die eine oder andere heterosexuelle Frau wird durch dieses Spiel angesprochen, da muss es also mehr geben als nur riesige wogende Brüste.

Ab in den Urlaub

Das Spiel beginnt mit einer Introsequenz, in der uns zum drittem Male von Zack erklärt wird, warum er diese Inseln eröffnet: Spaß, Wohlgefühl, einfach eine gute Zeit für die Damen. Natürlich ganz ohne Hintergedanken seinerseits. Wer japanischen Humor mag, wird sich hier schon ein Lächeln nicht verkneifen können.

Das Spiel nimmt sich selbst überhaupt nicht ernst und das alleine gefällt schon. Danach dürfen wir uns eine der elf Damen aussuchen und den 14-tägigen Urlaub auf der Insel beginnen. Sofort nach der Auswahl werden wir von einer der Damen angesprochen, ob wir mit ihr nicht ein Volleyball-Team bilden möchten. Man kann sofort zusagen, kann aber auch versuchen, sich eine andere Dame anzulachen. Und endlich kann es los gehen.

Gespaltene Persönlichkeit

Wir durchlaufen nun einen 14-tägigen Urlaub, der aus jeweils drei Tageszeiten besteht. Morgens, mittags und abends. Pro Tageszeit kann man eine Tätigkeit auswählen, z.B. Volleyball spielen oder Buttbattle.

Der Volleyball-Modus ist natürlich das Herz des Spiels. Es macht wirklich verdammt viel Spaß, kräftige Aufschläge auf die gegnerische Seite zu schmettern. Das Wichtigste ist hier das Timing beim Drücken des Schlag-Knopfs. Drückt man zu früh oder spät, wird der Ball mit normaler Stärke gespielt, drückt man allerdings am höchsten Punkt so schlägt man richtig kräftig zu.

VOLLTREFFER! Zu sehen am Wellenkreis um den Ball herum

Am Ende des Matches bekommt man Zack-Dollar, die Höhe hängt davon ab, ob man gewann oder verlor. Mit dieser Währung kann man nun im Sport-Shop neue Bikinis oder Pflegeprodukte wie Sonnencreme kaufen.

Die Bikini Modelle reichen, je nach gespielten Charakter, von nuttig bis hübsch und niveauvoll. Hier ist auch ein Grund, warum Frauen dieses Spiel mögen könnten: Sie können ihren Charakter einkleiden wie eine schöne Schaufensterpuppe, während Männer wohl eher mehr Wert auf super knappe Outfits legen, jedenfalls zu Anfang.

Das Spiel bietet zwei Modi, die man per Knopfdruck wählt: Den Girl-Modus und den Owner-Modus.

Als Girl hat man seinen eigenen Kontostand und auch seine eigene Shopauswahl an Bikinis. Als Owner hat man den Ownershop, der die knappsten Oufits bietet, sowie seinen Owner Kontostand.

Der Owner-Modus befähigt den Spieler auch z.B. Fotos von den Damen zu schießen, sei es nun beim Relaxen oder Buttbattle spielen. Außerdem wechseln die angebotenen Sachen in dem Ownershop wöchentlich. Man kann mit Zack-Dollar zahlen oder mit goldenen Tickets, die man vorher im Nintendo eShop mit Echtgeld zahlt. Es gibt aber keinen Artikel, den man nur mit Echtgeldtickets zahlen kann.

Hier in Gold, die mittels Echgeld käuflichen Goldtickets und in Rosa der Ingame-Preis

Man kann als Owner sowie als Girl den anderen Damen Geschenke machen. Im Girl-Modus ist das wichtig, um die Bindung mit seinem Partner zu erhöhen. Ab einem bestimmten Wert führt dies z.B. dazu, dass man pro perfektem Aufschlag 10.000 Zack-Dollar extra bekommt. Ich bilde mir auch ein, dass die Damen besser spielen mit höherer Zufriedenheit. Im Owner- Modus muss man eigentlich nur die Beziehung zu den Damen pflegen, damit sie beispielsweise einen sehr knappen Bikini als Geschenk annehmen, oder ein VIP Ticket, welches zu einer privaten Tanzshow führt. Man kriegt für jede abgeschlossene Mission XP, die das Owner-Level erhöhen. So bekommt man beispielsweise den „Softness -Sensor“. Was dieser bringt? Nun ja, er macht die Bewegungen der Brüste, mittels Vibrationsfunktion der Joycons erfühlbar. Auf sowas kann man/n zwar verzichten aber gut, verbuchen wir es unter Japano-Humor.

Als Owner macht man am besten im Casino Geld, z.B. mit Roulette, Poker und Black Jack. Diese Spiele machen alle Spaß, am meisten vermochte mich Poker zu unterhalten. Wenn man Lust auf eine Runde Poker hat, kann man Xtreme 3 also auch einlegen, so macht man/n noch nebenbei Geld für die knappsten Outfits der Damen.

Schweißtreibender Urlaub

So schließt sich der Kreis und wir widmen unsere Aufmerksamkeit wieder den Damen:

Gucken wir uns doch mal die Grafikpracht dieser an. Ich bin wirklich überrascht, wie gut die Charaktere aussehen: Schweiß, wehende Haare im Wind und die Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne sehen wirklich sehr schön aus. Auch die Bräunungsstreifen sehen nett aus, wenn man nicht drei oder vier Anzüge pro Urlaub trägt. Das schafft die Switch aber nur, weil die Hintergründe sehr einfach gehalten sind. Vorne hui und hinten pfui. Im Dock-Modus ist ein Volleyballspiel merklich etwas langsamer als im Handheld-Modus. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich betonen muss, aber dieses Spiel sollte man im Dock spielen, damit man auch die kleinen Details erkennt und nicht nur die großen Wogenden.

Fazit – Wolf im Schafspelz

Pro:

  • Japanisch verrückt
  • Spaßiges Volleyball
  • Spaßiges Kartenspiel
  • Charaktermodelle sehr schön
  • viele freischaltbare Gegenstände
  • Spiel für zwischendurch da, Story nicht vorhanden

Con:

  • Grinding
  • Teils nervige Charaktere
  • Hintergründe unspannend
  • Teils doofe Minispiele (Pool hopping, Po Kampf)
  • Kann nervig werden bei zu langem Spielen

Wenn man nur auf das Gameplay achtet und die hübschen Damen herausrechnet, bleibt am Ende eine spaßige Volleyball- und Minispielsammlung. Doch wenn man was gegen Grinding hat, sollte man das Spiel unbedingt meiden, denn bis man Level 100 im Owner-Modus erreicht, vergehen viele Realtage. Ich persönlich hatte und habe meinen Spaß mit dem Spiel, nicht nur wegen der freizügigen Damen – Nein, auch das Volleyball und Poker haben es mir angetan, man hat beim Spielen immer etwas Abwechslung, wenn man will. Und die Damen haben auch alle ihren eigenen Charakter, was wiederum etwas auflockernd wirkt. Nichtsdestotrotz ist dieses Spiel ein Grindmonster. Will man also alles freischalten, braucht man viele Spielstunden. Ich investiere diese gerne und werde vielleicht auch noch vor dem viertem Teil damit fertig, von dem ich dann hier auch gerne berichten werde.

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