Nintendo Switch Pro-Gedanken [Montagsmeinung]

Die Nintendo Switch hat zum Einen eine leichte Überarbeitung ihrer Standardversion und eine Lite-Version spendiert bekommen. In Anbetracht der bald erscheinenden PS5 und der nächsten Konsole aus dem Hause Mircosoft liegt die Vermutung nahe, dass auch Nintendo nachrüsten wird.
Dieser Beitrag jongliert mit den Gedanken meinerseits, wie dies umgesetzt werden könnte.

Zunächst einmal ist es fast ausgeschlossen, dass Nintendo darauf verzichtet, eine leistungsstärkere Nintendo Switch-Revision auf den Markt zu schicken. Sony und Microsoft werden Nintendo in puncto Hardware-Leistung mit ihren nächsten Konsolen nur noch hühnerbrüstiger wirken lassen.

Als Zweitkonsole derzeit noch sehr begehrt, auch als einzige neben dem PC.

Das Verkaufsargument der Switch ist das praktische Hybrid-Konzept. Und genau das scheint ordentlich Gewicht auf die Käuferwaage zu bringen, denn schließlich verkauft sich die Switch wie geschnitten Brot.

Nichtsdestotrotz wird es mit fortlaufender Technik stets schwieriger, technisch aufwändigere Games für diese Konsole zu portieren.
Dazu kommt, dass der vielerorts gedachte Zweitkonsolen-Status eventuell etwas ins Wanken gerät, wenn man auf der einen Seite eine noch viel leistungsfähigere Konsole mit neuen Features besitzt.
Was bestehen bleibt, sind fortwährende Nintendo-Games, welche die Nintendo Switch als zweite Konsole legitimieren.

Was könnte man verbessern?

Natürlich die Leistung. Die Switch ist zwar ein Konsolenzwerg und es steckt einiges an Technik drin, doch ist es gut möglich, die Leistung unter Einsatz eines neueren Chips als den Tegra X1 von Nvidia nach oben zu schrauben. Dazu kommt die Vermutung, dass wohl noch ein wenig Zeit vergeht, bevor man die potenzielle Pro-Version der Switch vorstellt.

Ein stärkerer Chip ist ein wichtiger Aspekt für die Leistung.

Der Bildschirm beträgt eine Auflösung von 720p, was zwar in Relation zum Nintendo 3DS ein ordentlicher Sprung war, doch in Relation zum Jahr 2019, wo vielerorts schon gar nicht mehr mit Full HD, sondern schon mit 4K geworben wird, eher weniger zeitgemäßg wirkt.
Also fügen wir als weiteren Punkt hinzu: Die Auflösung des Bildschirms.

Noch immer nur HD, das geht besser.

Erst kürzlich schaffte Nintendo es, die Akkulaufzeit der Switch sowohl mit der Lite-Revision als auch mit der Überarbeitung des Standardmodells unter Einsatz eines modifizierten Chips deutlich zu erhöhen. Es gelang ein Sprung von ungefähr zwei Stunden.
Nun ist es schwierig zu prognostizieren, ob ein Leistungsplus dieses Akkulaufzeit-Niveau wieder senkt oder nicht. Auf der einen Seite könnte der Energiehunger steigen, doch auf der anderen Seite könnte ein neuer Chip so effizient arbeiten, dass kein großer Unterschied besteht.
Momentan kann man wohl nicht über die Akkuperformance meckern, also ist es nicht nötig, da noch einen draufzulegen, sondern das Niveau zu halten. Weiterer Punkt: Akkuleistung mindestens halten.

Die momentane Akkuleistung der neuen Modelle sollte mindestens gehalten werden.

Sollte es nicht schon in naher Zukunft passieren, wäre es mehr als wünschenswert, wenn das Joy Con-Desaster nicht existent ist.
Für Gamer, die momentan Probleme damit haben, empfehle ich mal, in diesen Beitrag meines Kollegen reinzulesen:

https://n-switch-on.de/2019/blogs/loesung-fuer-das-joy-con-problem/

Für Furore sorgte das Joy Con-Drift-Problem.

Der interne Speicher der Nintendo Switch beträgt 32 GB, wovon aber nicht alles für den User zur Verfügung steht. Ein gutes Plus an der internen Speicherkapazität würde viele Gemüter ruhiger schlafen lassen.
Also halten wir fest: Ein Plus beim internen Speicher.

Der interne Speicher von 32 GB ist recht knapp bemessen.

Bluetooth-Kopfhörer können unter Zuhilfenahme verschiedener Devices mit der Nintendo Switch kommunizieren. Bietet die Pro-Variante dieses Feature schon von Haus aus, gestaltet sich der Kauf ein wenig attraktiver. Es macht die Sache unkomplizierter und somit komfortabler.
Wir notieren: Standard-Support für Bluetooth-Kopfhörer.

Flächendeckender Bluetooth-Kopfhörer-Support wäre ohne zusätzliches Device komfortabler.

USB 3.0-Support für die Docking Station. Skurril: Die aktuelle Switch besitzt zwar einen USB 3.0-Eingang an der Rückseite der Docking Station, doch ist dieser nicht als solcher freigegeben. Dafür habe ich kein Verständnis und glaube auch nicht, dass dieser nach nun fast verstrichenen 30 Monaten noch als solcher genutzt werden kann.
Verbindet man die Switch mit einem LAN-Anschluss, so nützt selbst die beste Internetverbindung nichts, wenn es um die Downloadgeschwindigkeit geht. USB 2.0-Ports bieten lediglich eine Geschwindigkeit von 40 Mbit/s. Via WLAN ist es möglich, dieses Volumen zu erhöhen, doch liegt die stabilere Verbindung natürlich beim LAN.
Es ist recht lästig, Games zu downloaden, weil der Vorgang aufgrund der Breitbandbegrenzung einfach so unnötig lange dauert.
Wünschen wir uns also: Als solcher funktionierender USB 3.0-Port für die Docking Station.

Trotz passendem USB 3.0 keine Freigabe als solcher.

Die aktuelle Konsole von Sony und auch die von Microsoft nutzen den schnellen GDDR5-Arbeitsspeicher. Die Switch hingegen bietet leider nur 4 GB vom LPDDR4-Arbeitspeicher.
Um die Performance vieler Games anzuheben, ist sowohl die Größe als auch die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers essenziell.
Wir merken uns also: Schnellerer und größerer Arbeitsspeicher.

Der aktuelle Arbeitsspeicher stellt einen Flaschenhals für die Leistung dar.

Das generelle WLAN-Signal der Switch ist nicht das Gelbe vom Ei. Auch an dieser Stellschraube könnte Nintendo für die Pro-Version drehen.
Mit der Reichweite der Joy-Cons habe ich nun kein Problem, doch hörte ich auch diesbezüglich vemehrt Stimmen, die sich dahingehend einen Fortschritt wünschen.
Wir kreuzen die Finger für: Besseres WLAN-Signal und erhöhte Controller-Reichweite.

Sowohl das WLAN-Signal als auch die Controller-Reichweite könnten erhöht werden.

Ein praktischer Spielmodus der Switch ist der Tischmodus. Leider ist der Ständer der Switch recht fragil und bietet nur mäßigen Halt. Hier wäre erhöhte Stabilität nicht verkehrt.
Wir fügen hinzu: Stabilere Stütze für den Tabletop-Modus.

Die recht fragile Stütze bietet nur mäßigen Halt.

Puh… da haben wir ja ziemlich viele Punkte aufgelistet. Welche davon letztendlich umgesetzt werden, steht in den Sternen.
Hoffen wir mal das Beste!

Noch eine Anmerkung zu simplen Fan-Wünschen: Nicht selten wurde sich schlichtweg eine stärkere Docking Station gewünscht. Dies halte ich für keine gute Lösung, da somit der Handheldmodus keinen Vorteil daraus zieht.
Ob es wirklich eine einfache Lösung wäre, die Leistung anzuheben, ist unsicher, denn schließlich müssten die Komponenten entweder mit der in der Switch kommunizieren oder diese sogar ersetzen. Doch in dem Fall wäre die Docking Station auf jeden Fall größer. Bisher wird die Leistungssteigerung von Handheld-Modus zu TV-Modus über eine Taktsteigerung erreicht. Den Takt weiter steigen zu lassen wäre suboptimal.
Die Docking Station dient regelrecht dem Übertragen von Bild und Ton.
Stellt euch mal einen reibungslosen Wechsel von TV zu Handheld vor, wenn sowohl die Docking Station als auch die Switch selbst Leistungskomponenten hätten, die dazu noch unterschiedlich sind. Ich denke, unkompliziert geht anders.
Zudem wäre die Produktion dadurch kostspieliger und wenn ich etwas weiß, dann ist es die Tatsache, dass Nintendo gerne effizient wirtschaftet.

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Über Justin Aengenheyster 50 Artikel
Im Jahr 1992 erschien Mortal Kombat... und ich. Wir beide sind auf unsere Weise brutal. Ich für meinen Teil fahre brutal auf Videospiele ab und beschäftige mich gnadenlos mit verschiedenen Themen, um Gleichgesinnte zu informieren. Als treues Nintendokind befasse ich mich am liebsten auch mit Nintendospielen.

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